6 Schritte für verkaufsstarke Bullets

Es ist eine Kunst überzeugende Bullets für Verkaufstexte zu schaffen, die Leser zu Kunden machen und Ihre Kasse klingeln lassen. Wenn Sie es richtig machen, können Sie dabei auf jeden Trend verzichten und trotzdem überzeugend klingen.

In diesem Beitrag werden wir Sie durch einen simplen 6-Schritte-Prozess führen, um überzeugende Bullets zu verfassen. Diese Bullets transformieren Ihre Verkaufstexte von „so-la-la“ zu „Oh, wow!“ – unabhängig von Ihrer Branche, Ihrer Stimme und Ihrem Schreibstil!

Von Anfang an: Was sind „Bullets“ oder „Bulletpoints“?

Bullets sind Aufzählungspunkte, die im Copywriting genutzt werden, um den potenziellen Kunden von einem Produkt zu überzeugen. Jeder Aufzählungspunkt (Bullet) übermittelt hierbei einen ganz spezifischen Nutzen Ihres Produkts. Jeder Bullet enthält eine kleine, gepackte „Mini-Geschichte“, die den Leser packt und fühlen lässt, wie sich sein Leben durch den Kauf Ihres Produkts verändern wird.

Copywriter schreiben Verkaufstexte. Jedes Unternehmen hat ein Vertriebsteam . Doch ist selbstverständlich nicht jeder Verkäufer gleich gut. Was tut man also, um die Effektivität des Vertriebsteams zu steigern?

Man schnappt sich den erfolgreichsten Verkäufer und schreibt seine Verkaufsgespräche auf. Dieses Skript muss nun nur noch ein wenig umgeschrieben werden und voilà – man hat seinen besten Verkäufer „kopiert“. Diesen Text (die Copy) kann man nun tausendfach drucken lassen und an seine Interessenten verschicken. Aus diesem Grund nennt man Verkaufstexte „Copy“. Ihre Copy ist Ihr bester Verkäufer auf Papier.

Dieser Artikel dient als Anleitung und Checkliste, um überzeugende und kraftvolle Bullets zu schreiben. Diese verleihen Ihren Verkaufstexten etwas Magisches und fesseln den Leser fest an seinen Stuhl! Dieser Beitrag ist keine komplette Schreibschule, für vollständige Verkaufstexte. Aber Sie werden mithilfe dieses Beitrages eine Disziplin im Copywriting meistern, die essenziell für das Verkaufen mit Worten ist.

Warum braucht Ihre Copy „Bullets“?

Klären wir zunächst das Grundlegende: „Bullets“ sind Anreißer, die die Augen Ihrer Leser auf sich locken und sofort Neugierde und Eile auslösen. Gleichzeitig beleuchten sie einen ganz spezifischen und einzigartigen Nutzen Ihres Produkts.

Bullets sind kurze, knackige, schlagkräftige Text-Schnipsel, die die Aufmerksamkeit Ihrer Leser wecken sollen, selbst wenn sie den Text nur überfliegen – und das tun die meisten Menschen im Internet.

Außerdem sind Bullets wirksame Conversion-Punkte (an denen Ihre Interessenten zu Käufern konvertiert werden), da sie die volle Aufmerksamkeit des Lesers ergreifen und auf einen messerscharf definierten Nutzen Ihress Produkts konzentriert. All das bewegt Ihre Interessenten ein Stückchen näher zum Kauf.

Natürlich ist es nicht leicht, wirklich gute Bullets zu schreiben.

Es ist eine Kunst überzeugende Bullets für Verkaufstexte zu schaffen, die Leser zu Kunden machen und Ihre Kasse klingeln lassen. Wenn Sie es richtig machen, können Sie dabei auf jeden Hype verzichten und trotzdem überzeugend klingen. Ihre Bullets können sogar weiterhin im vorherrschenden Ton Ihrer Branche geschrieben sein (selbst in „langweiligen“ und „humorlosen“ Gewerben) und trotzdem Begehren schaffen, mitten ins Herz treffen und zum Kauf antreiben. In diesem Beitrag werden wir Sie durch einen simplen 6-Schritte-Prozess führen, um überzeugende Bullets zu verfassen. Diese Bullets transformieren Ihre Verkaufstexte von „so-la-la“ zu „Oh, wow!“ – unabhängig von Ihrer Branche, Ihrer Stimme und Ihrem Schreibstil!

1. Schritt: Identifizieren Sie den größten Benefit Ihres Produkts

Bullets sind im Grunde nichts Weiteres als eine gut verpackte Liste aller Vorteile Ihres Produkts (engl.: Benefit). Aber natürlich listen Sie den Nutzen Ihres Produkts nicht einfach nur auf – sondern Sie schreiben sie so, dass sie die Neugier des Lesers erwecken, ihn ergreifen und faszinieren. All das bewegt den Leser in Richtung Kauf.

Vielleicht benutzen Sie in Ihrem Text nur 3 Bullets oder aber eine ganze Seite voll. Als Richtwert lässt sich sagen, dass kurze Landing-Pages im etwa 3-5 Bullets und lange Sales-Letter manchmal 20-30 Bullets verwenden. Sie müssen nicht alle Benefits in Bullets verpacken. Einige werden es in die Auswahl schaffen – andere wiederum sind es nicht Wert im Verkauf so detailliert auf sie einzugehen.

Im ersten Schritt sollten Sie Dich also dafür entscheiden, welche Benefits Sie in Ihrer Copy überhaupt verwenden möchten und welche davon als Bullets umgesetzt werden sollen.

Beginnen wir damit, erstmal alle Benefits Ihres Produkts aufzulisten.

Das Ziel dieser Übung ist es, zu verstehen, welche Produkteigenschaften zu welchen Benefits führen – und wie genau das geschieht. Sie sollten sogar noch einen Schritt weitergehen: Übersetzten Sie diese Benefits in bildhafte und verständliche Beispiele, wie genau sie das Leben Ihres Kunden verbessern.Welche Produkteigenschaften machen Ihr Produkt für Ihren Kunden besonders nützlich?

  • Welche Vorteile hat IhrKunde dadurch, dass er Ihr Produkt benutzt?
  • Welche Absichten und Motive stecken hinter der Erfüllung dieser Vorteile?
  • Wie verändert sich das Leben Ihres Kunden dadurch, dass er ein Produkt mit genau diesen Eigenschaften benutzt?

Sobald Sie eine Liste aller Benefits, die Sie in Ihrer Copy verwenden wollen, zusammengetragen haben, wird es Zeit, sich für diejenigen zu entscheiden, die in Bullets verwandelt werden.

2. Schritt: Formulieren Sie Ihre Bullets aus

Bullets werden aus gutem Grund manchmal auch „Faszinationen“ genannt; denn sie kondensieren den Benefits Ihres Produkts auf nur einen Satz und schaffen so Neugierde und Lust auf mehr. In diesem Schritt werden wir jeden einzelnen Ihrer Benefits in einen Bullet umschreiben.

Es ist unwahrscheinlich, dass Sie gleich beim ersten Versuch einen perfekten und überzeugenden Bullet schreiben wirst – aber das ist in Ordnung. Wir werden Ihre Bullets in Schritt 3 und 4 verfeinern und schlagkräftig machen.

Alle überzeugende Bullets teilen die vier selben Eigenschaften. Wir werden uns diese nun einzeln betrachten und Tipps geben, wie Sie diese Aspekte von Anfang an in Ihre Bullets integrieren:

  • Sie sind hilfreich: Sie behandeln einen tiefgreifenden Benefit, den sich Ihr Interessent sehnlichst wünscht.
  • Es betont, dass Ihr Produkt wie kein Zweites ist.
  • Sie erwecken im Leser Eile und Dringlichkeit.
  • Sie konzentrieren sich nur auf ein spezifisches Detail

Strukturieren Sie einige Bullets als Phrasen und Aussagen und andere in ganzen Sätzen. Es ist hier auch vollkommen in Ordnung unvollständige Sätze zu schreiben.

Nutzen Sie Klammern, um kleine Kommentare hinzuzufügen und Ihren Bullets Gesprächscharakter einzuhauchen. Oder Sie benutzen Klammern, um anzugeben, an welcher Stelle dieser Benefit in Ihrem Produkt auftaucht (z.B. Seitenzahl im Buch), oder welche Produkteigenschaft diesen Benefit ermöglicht.

3. Schritt: Begutachten Ihre Bullets

Nur weil Sie jetzt deine Bullets ausgeschrieben haben, heißt das noch nicht, dass sie fertig sind. Um Ihre Bullets wirklich schlagkräftig und verkaufsstark zu machen, müssen sie mindestens drei der vier vorgestellten Kriterien erfüllen, die in Schritt 2 beschrieben wurden:

  1. Hilfreich sein
  2. Individualität Ihres Produkts herausstellen
  3. Dringlichkeit im Leser erwecken
  4. Ein spezifisches Detail behandeln (nicht allgemein oder vage sein)

Gehen Sie nochmal zurück an Ihre Entwürfe und bewerten alle Bullets, die Sie bisher geschrieben hast. Bewerten Sie jedes erfülltes Kriterium mit einem Punkt. Sie können dem Bullet einen halben Punkt geben, wenn sie das Kriterium einigermaßen erfüllt. Es ist ziemlich selten, dass ein Bullet-Point eine volle Punktzahl von vier Punkten erreicht – Sie sollten aber dennoch versuchen, mindestens 2,5 Punkte pro Bullet zu erreichen.

4. Schritt: Legen Sie die Reihenfolge fest

Die meisten Menschen schenken dem Beginn und dem Ende jeden Textdokuments besonders viel Aufmerksamkeit – und genauso verhält es sich mit Listen. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre besten und fesselten Bullets am Anfang Ihrer Liste platzieren, die schwächsten in der Mitte.

Gehen Sie Ihre Bullets noch einmal durch und ordnen Sie sie folgendermaßen:

  • Platzieren Sie Ihre stärksten, überzeugendsten Bullets am Anfang der Liste;
  • Platzieren Sie Ihre nächstbesten Bullets am Ende der Liste;
  • Platzieren Sie Ihre schwächsten Bullets in der Mitte der Liste;

Um mögliche Einwände und Skepsis Ihrer Leser von Anfang an zu entkräften, müssen Sie mit Ihren Bullets anfangen. Zum Ende hin sollten Sie nochmal einen kraftvollen Sprint hinlegen, weil Ihre Interessenten hier wieder besonders aufmerksam lesen.

Sie können Ihre Bullets auch in Unterkategorien aufteilen und so die Relevanz für Ihre Leser steigern. Nehmen Sie sich jetzt nochmal Ihre Bullets vor und lege ihre Reihenfolge fest.

5. Schritt: Schaffen Sie Abwechslung und Vielfalt

Nachdem Sie Ihre Bullets geschrieben und möglichst effektiv angeordnet haben, sollten Sie sich noch einmal der inneren Struktur Ihrer Bullets widmen.

Wenn alle Bullets nach dem gleichen Muster aufgebaut sind, kann der Leser schnell erraten, was ihn als nächstes erwartet; und dann haben Sie seine Aufmerksamkeit verloren – nicht gut!

Variieren Sie Ihre Bullets, um das zu verhindern:

  • Variieren Sie ihre Länge und ihren Aufbau.
  • Formulieren Sie manche in ganzen Sätzen; andere wiederum in unvollständigen Stichsätzen.
  • Sie müssen nicht in jedem Bullet Klammern verwenden.
  • Einige können Aussagen sein, während andere Fragen stellen.

Unterschiedlich lange Bullets mit verschiedener Struktur halten Ihre Leser an der Stange und laden dazu ein, weiterzulesen. Auch simple Formatierungs-Tricks können die Lesbarkeit steigern (wie zum Beispiel abwechselnde Fett-Setzung oder größerer Abstand zwischen in den Bullets).

 6. Schritt: Betten Sie Ihre Bullets ein

Nachdem Sie Ihre Bullets geschrieben, geordnet und optimiert haben, sollten Sie sie jetzt Ihrer Landing-Page hinzufügen.

Sie sollten unbedingt darauf achten, dass Ihre Bullets den Lesefluss nicht unterbrechen, sondern wie ein natürlicher Abschnitt Ihrer Verkaufsseite anfühlen. Aus diesem Grund brauchen Sie gute Überleitungen zwischen Ihren Bullets und dem restlichen Verkaufstext.

Um in Ihre Bullets überzuleiten, brauchen Sie Ihren Lesern nur anzukündigen, was Sie ihnen gleich erzählen werden. Beispielsweise…

  • „Das alles wirst Du heute erhalten: (…)“
  • „Als Kursteilnehmer erhältst Du alles, um Erfolg zu haben: (…)“

Um von Ihren Bullets zum Verkaufstext zurückzukehren, können Sie beispielsweise schreiben „Und das ist noch nicht alles…“ und im Anschluss ausführlich über einen der größten Benefits schreiben.

Sie könnten auch versuchen Ihren letzten Bullet in einen kurzen Absatz zu verwandeln und einen kurzen Satz wie diesen anzufügen: „Und als Geschenk dafür, dass Sie heute aktiv werden und handeln, (…)“.

Das war’s! Sobald Sie Ihre Bullets in Ihre restliche Copy eingebettet – und den Lesefluss sichergestellt haben – haben Sie alles geschafft!

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